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Krisendienst rund um die Uhr
Seit 1986 wird der Krisendienst für Solingen in der heutigen Form organisiert:
Wir leisten Hilfen in akuten psychiatrischen Krisensituationen. Personen in seelischer Not, deren Angehörige oder Personen aus dem Umfeld können uns an allen Wochentagen rund um die Uhr telefonisch erreichen (Tel. 24821-0).
Dieses "Krisentelefon" ist von Fachkräften besetzt, die im Rahmen ihrer normalen Tätigkeit in der zentralen Einrichtung des Trägers das Telefon "betreuen". Anrufer und Mitarbeiter am Krisentelefon leisten gemeinsam eine erste Problemabklärung. Wird während des Telefonats klar, dass ein persönliches Gespräch oder weiterführende Hilfen erforderlich sind, kommt ein Mitarbeiter, der in Rufbereitschaft ist, und besucht den Anrufer und/oder die Person, die sich in der seelischen Krise befindet. Nun besteht die Möglichkeit, vor Ort gemeinsam über die Krise zu sprechen, weitere Schritte zu überlegen, Vereinbarungen zu treffen für den Tag, die Nacht oder für den nächsten Tag. Hierbei kommt dem Mitarbeiter des Krisendienstes zugute, dass er die breitgefächerten Hilfeangebote des Vereins unbürokratisch und kurzfristig vermitteln kann.
In die Krisenwohngruppe des Vereins ist ein Notbett für kurzfristige Aufnahmen für eine Nacht oder ein Wochenende integriert. Am Tag nach der Aufnahme wird gemeinsam geklärt, ob der Klient/die Klientin wieder in seinen/ihren normalen Lebensbereich zurückkehren kann oder will (mit oder ohne weitere Begleitung durch die Ambulanten Dienste) oder ob durch den Klinischen Bereich, also die Tagesklinik und/oder die Krisenwohngruppe, eine Weiterbetreuung erforderlich ist.
Der Krisendienst rund um die Uhr
• kann Tag und Nacht aktiviert werden
• ist besetzt mit erfahrenen Fachkräften
• kann jederzeit einen Besuch bei Ihnen zu Hause oder an anderen Orten durchführen
Unser Krisendienst ist dreistufig aufgebaut:
1. Der Telefonanruf: Anrufer und Helfer sprechen über das Problem, leisten gemeinsam eine erste Problemklärung und suchen nach Lösungen.
2. Der Hausbesuch: Wird deutlich, dass ein persönliches Gespräch oder weiter führende Hilfen erforderlich sind, kommt ein Mitarbeiter zum Ort des Geschehens, und gemeinsam werden weitere Schritte überlegt, vereinbart und ggf. begleitet (siehe Rückseite).
3. Das Notbett: Wenn Gespräche oder Hilfen vor Ort nicht ausreichen, um für Entlastung zu sorgen, kann eine Aufnahme in unsere Krisenwohngruppe zunächst für eine Nacht oder ein Wochenende angeboten werden. Am nächsten Werktag werden dann weiterführende Hilfen überlegt (z.B. eine Behandlung in der Tagesklinik, ein weiterer Aufenthalt in der Krisenwohngruppe oder ambulante Behandlung oder Beratung). weiter
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Hilfe in akuten psychiatrischen Krisensituationen rund um die Uhr:
0212-248210
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Tagungsankündigung
5. Kongress der transkulturellen Psychiatrie,
Psychotherapie und Psychosomatik vom 22.-24.9.2011 in Klagenfurt
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