
Ca. 1983 wurde, durch eine holländische Besuchergruppe initiiert, die Idee geboren, nach dem Ombudsprinzip auch beim PTV BetroffenenanwältInnen zu installieren. Es entstand das Ehrenamt "Ombudsmann".
Was ist ein Ombudsmann?
Es handelt sich dabei um die Übernahme eines Begriffs aus Schweden, womit dort eine parlamentarische eingesetzte Person gemeint ist, deren Aufgabe darin besteht, Interessenvertretung der Bürger gegenüber staatlichen oder anderen Institutionen zu sein. Richtig übersetzt heißt Ombudsmann: Fürsprecher.
1984 wurde das Ehrenamt zum ersten Mal besetzt. Mittlerweile ist der Psychosoziale Trägerverein durch seine dezentralen Wohngruppen und andere Einrichtungen so groß geworden, dass ein/e einzelne/r Ombudsmann/-frau dem Amt nicht mehr nachkommen konnte. Es wurde ein Ombudsleute-Team gebildet.
Die Aufgabe des Ombudsleuteteams ist in der Geschäftsordnung der Ombudsleute beschrieben (Auszug aus der Geschäftsordnung): "Die Ombudsperson und ihre Stellvertreter wirken im Einzelfall darauf hin, dass die Interessen und Rechte der Psychiatrie-Erfahrenen und ihrer Angehörigen gewahrt werden, die von Mitarbeitern des Psychosozialen Trägervereins betreut, beraten und behandelt werden. Insbesondere ist es die Aufgabe der Ombudspersonen, darauf zu achten, dass der Psychosoziale Trägerverein seiner Versorgungsverpflichtung im Einzelfall nachkommt."
Klienten und Patienten können zu den Ombudspersonen entweder bei den Besuchen der einzelnen Einrichtungen oder über ein Kontakttelefon, das von 8 Uhr bis 20 Uhr angerufen werden kann, Kontakt aufnehmen.
Die Beschwerden werden an den Vorstand des PTV weitergeleitet. Erweist sich eine Beschwerde als begründet, wird der Vorstand des Trägervereins für Abhilfe sorgen.
Mitglieder des Teams der Ombudsleute: Thomas Grapentin, Andrea Neumann, Andrea Ross und Andreas Röber
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Für weitere Infos und Kontaktadresse:
Thomas Grapentin
42651 Solingen
Vereinsstr. 17
Telefon: 0212/58045 oder
Mobilfunknummer: 0178/6463342
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