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Die Krisenwohngruppe
Die Krisenwohngruppe hat elf Betten und dient als Zufluchtsstätte für Solinger Bürger, die sich in akuten Krisensituationen für einige Zeit aus ihrer gewohnten Umgebung zurückziehen wollen. Sie bietet ihnen Unterkunft, Verpflegung und eine Betreuung rund um die Uhr.
Zu unserer Arbeit gehören die Reizabschirmung nach außen, der Aufbau eines strukturierten Alltagslebens, beratende Gespräche und praktische soziale Hilfen.
Der Aufenthalt in der Krisenwohngruppe wird von den niedergelassenen Ärzten verordnet, die für die ärztliche Behandlung weiterhin zuständig bleiben. Er kann aber auch als Ergänzung zur Tagesklinik von den dort tätigen Ärzten verordnet werden.
Die Leistungen der Krisenwohngruppe werden (bis auf die derzeit üblichen Zuzahlungen) von den Krankenkassen finanziert. Lediglich für die Verpflegung müssen die Klienten teilweise selbst aufkommen. Die Krisenwohngruppe steht allen Solingern mit behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen zur Bewältigung schwerer seelischer Krisen (insbesondere akuter Psychosen/Depressionen) offen. Sie wird auch von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnbereichs genutzt.
Es gelten allerdings folgende Einschränkungen:
In Gefahrensituationen (z.B. Risiko der Selbsttötung oder -verletzung) können Sie zu uns kommen, solange Sie nicht einer ständigen Überwachung und Kontrolle bedürfen. Bei akuten Sucht- und Abhängigkeitsproblemen erfolgt eine Aufnahme nur nach vorheriger Vereinbarung im Einzelfall. Nicht aufgenommen werden Personen mit starker Verwirrtheit oder schwerer geistiger Behinderung.
Da die Krisenwohngruppe über ein „Notbett“ verfügt, können Sie jederzeit ohne Formalitäten zu uns kommen. Bitte wenden Sie sich
• in dringenden Fällen an unseren Krisendienst, Telefon rund um die Uhr: 24821-0,
• ansonsten an unsere Ärzte Herrn Dr. Hummelsheim, Frau Chapiro, Frau Kasper oder Frau Diekmann, Telefon 24821-0.
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Hilfe in akuten psychiatrischen Krisensituationen rund um die Uhr:
0212-248210
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